Fahrwerksdrehscheibe mit Reibradantrieb, angepasst an die vorhandene Drehscheibengrube, inkl. elektrischer Steuerung in Düsseldorf

Herstellung, Lieferung und Montage einer neuen Drehscheibe mit Reibradantrieb, angepasst an die vorhandene Drehscheibengrube, inkl. elektrischer Steuerung. Inbetriebnahme der Anlage und Schulung des Personals.

Die Herstellung der Grube für den Antrieb sowie die Leitungsführung für den Elektroantrieb erfolgen bauseits.

Auftraggeber ist die Rheinbahn AG

Die Anlage ist ausgerüstet mit einem Getriebebremsmotor, welcher über einen Frequenzumrichter geregelt wird. Der Motor bewegt ein Reibrad, welches federbelastet (Gasdruckfeder) an den Umfangsdurchmesser der Drehscheibe angedrückt wird und somit die Drehbewegung auslöst.

Die elektrische Steuerung erfolgt manuell über Todmannschalter in Verbindung mit Endschaltern bei Erreichen der jeweiligen Endlage. Die Bedieneinrichtung bzw. der Schaltkasten wird fest installiert, ca. 3m neben der Drehscheibe (in Tornähe) Die Bewegung der Drehscheibe wird signalisiert mittels Blinklicht und Hupe.

Technische Daten

  • Durchmesser der vorhandenen Drehscheibengrube: 2.930 mm
  • Durchmesser der neuen Drehscheibe: 2.900 mm
  • Tiefe der vorhandenen Drehscheibengrube: 220 mm
  • Spurweite des Drehscheibengleises: 1.435 mm
  • Aufstandsmasse bei Drehbewegung: max. 5.200 kg
  • Aufstandsmasse bei stehender Drehscheibe: max. 4x 5.000 kg
  • Dauer der Drehbewegung 90°: ca. 20 sek.
  • Elektrische Antriebsleistung: 0,55 kW / 400V / 50 Hz.
  • Steuerung: manuell über Todmannschalter,
  • Endschaltern in den zwei Endlagen
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