Sanierung mit teilweisen Neubau der Radsatzsenke in Frankfurt Griesheim

Die Radsatzsenke besteht aus einem Hubtisch mit vier Hubspindeln und einer Funkfernbedienung. Sie dient zum wechseln von Drehgestellen bzw. Achsen von Schienenfahrzeugen mit einem Gesamtgewicht von: max. 65 to

Die Radsatzsenke besteht aus einem verfahrbaren Hubtisch, vier Gleisbrücken und einer Abstützvorrichtung. Der Hubtisch hebt/ senkt die Lok, dient zur Demontage/ Montage sowie dem Verfahren der Drehgestelle bzw. Achsen zwischen den Arbeitsgruben. Die Gleisbrücken sind mittels Elektrohubzylinder Ein- und Ausfahrbar. Sie ermöglichen im ausgefahrenen Zustand das überfahren/ abstellen der Fahrzeuge und der Drehgestelle bzw. Achsen über den Arbeitsgruben. Die Elektrohubzylinder sind in der Grubenwand befestigt. Mit der Abstützvorrichtung wird das ausgehobene Fahrzeug über der Grube gehalten damit die Drehgestelle bzw. Achsen mit Hilfe des Hubtisches montiert/ demontiert werden können. Sie ist über eine Ankerschiene auf Rollen gelagert horizontal Flurverfahrbar. Die Pratze nimmt die Traglast auf. Sie ist über Handrad und mittels Ritzel-Zahnstangen-Antrieb im lastlosen Zustand verschiebbar im Abstützbock eingebaut. Die Lastweiterleitung erfolgt über Auflage-/Gleitflächen in die Konstruktion des Abstützbocks.

Die Lastweiterleitung am Hubtisch erfolgt über die Konstruktion des Hubwagens, über die Spindelmutter, die Spindel und die Spindeltraverse in die Ständerkonstruktion. Die Spindel ist hängend in einem Axialpendelrollenlager in der Spindeltraverse gelagert und wird durch einen aufgesteckten Getriebemotor angetrieben.

Die Spindeln sind durch Faltenbalge gegen Verschmutzung geschützt.

Durch die Drehbewegung des Getriebemotors setzt sich der Hubwagen in Bewegung und führt je nach Drehrichtung eine Hub- oder Senkbewegung aus. Eine SPS-gesteuerte lastunabhängige Gleichlaufregelung verhindert ein ungleichmäßiges Anheben des Schienenfahrzeuges. Die eingebaute SPS steuert und überwacht alle Funktionen der Anlage. Wegen der Sicherheitsrelevanz der zu überwachenden Hebefunktionen ist die Gleichlauffunktion in der Sicherheitskategorie 2 nach EN 954-1 vorgesehen.

Der Hubtisch kann entweder von der Funkfernbedienung oder dem Schaltschrank aus gesteuert werden.

Die in dem Hubtisch eingebauten Lastmessringe verhindern eine Überlastung der Anlage.

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